Outdoorpowerbank: der EasyAcc im Praxistest

 

Phones werden immer smarter – und Akkus immer leerer. Zumindest deutlich schneller, als noch bei den alten Handyknochen aus den Anfangszeiten der mobilen Telefonie.

Und gemäß Murphy’s Gesetz verabschiedet sich ein Handyakku immer in den denkbar ungünstigsten Momenten: wenn man eigentlich der Ehefrau Bescheid geben müsste, dass man sich eine halbe Stunde verspätet; wenn man gerade mit Kopfhörer am Strand liegt und sich auf das Lieblingslied der Playlist freut; wenn man sich verfahren hat und mal eben auf der Map nach dem richtigen Weg sehen will…

…genau deshalb nehmen immer mehr Smartphone-User eine Powerbank mit auf Tour. Klar, das ist superpraktisch: Handy per Micro-usb-Kabel mit der Powerbank verbinden, und schon wird nachgeladen. Je nach Kapazität der Powerbank kann man sein Smartphone von „mal-eben-noch-schnell-was-nachschauen“ bis hin zu „drei-mal-komplett-vollmachen“ nachladen 😉 Natürlich ist eine Powerbank nicht nur zum Laden des Handy geeignet: so ziemlich jedes aufladbare Kleinelektrogerät mit USB- oder Micro-USB-Anschluss kann damit nachgeladen werden.

Für unseren Test habe ich eine ganz besondere Powerbank gewählt: eine echte Outdoor-Powerbank vom Hersteller EasyAcc für rund 25,- Euro mit einer Kapazität von 9.000 mAh. Dies hat vor allem den Grund, dass ich persönlich als sehr aktiver Geocacher oft stundenlang im Gelände unterwegs bin, wobei ich nicht nur mein Smartphone nachlade, sondern vor allem auch mein GPS-Gerät. Aber auch in Urlauben hat sich das Teil oft genug bewährt, um auch bei längeren Ausflügen noch genug Power zum Fotografieren zu haben.

 

Lieferumfang und Äußeres

Geliefert wird die EasyAcc Outdoor Powerbank in einer kompakten Schachtel, in der man alles vorfindet, was man benötigt (und etwas mehr): neben der Powerbank selbst gibt es zwei Micro-USB-Ladekabel (ein kurzes und ein langes), ein robustes Trageband, ein stabiler Karabinerhaken sowie ein kleiner Kompass, den man an das Trageband montieren kann.

Die Verarbeitung der Powerbank macht auf den ersten Blick bereits einen hervorragenden Eindruck. Sie ist zwar nicht gerade die kleinste und leichteste (Maße: 101×64×27 mm – Gewicht: 223 Gramm), was aber auch für den Schutz und die qualitativ hochwertigen Komponenten spricht. Durch die teilweise Gummierung und Riffelung liegt die Powerbank hervorragend in der Hand.

Die wichtigsten Bedienelemente finden sich um unteren Bereich: auf der Vorderseite ein Multifunktionsknopf, mit dem man die Powerbank oder die integrierte Minitaschenlampe bedient. Am Boden befindet sich eine hochwertige und stabile Schutzklappe, die sehr gut schließt und somit auch die Wasserfestigkeit garantiert. Unter dieser Klappe sind eine normale USB-Buchse, eine Micro-USB-Buchse sowie die kleine Taschenlampe versteckt.

 

Funktionen und Bedienung

Ich persönlich habe den kleinen Kompass nicht benötigt und auf die Seite gelegt – klar, ich bin meistens mit GPS-gerät unterwegs 😉 Das Trageband und den Karabiner habe ich natürlich angelegt – so kann ich die Powerbank on Tour auch überall anbringen, zum Beispiel am Hosengurt oder an einer Schnalle des Rucksacks.

Um die bestmögliche Kapazität herauszuholen, sollte die Powerbank vor der ersten Benutzung erstmal komplett vollgeladen werden. Dies funktioniert über die Micro-USB-Buchse und zum Beispiel einem Smartphoneladekabel. Die Ladezeit variiert je nach Stromquelle und Peripherie von drei bis teilweise 8 Stunden. Der aktuelle Ladezustand der Powerbank wird während dem Aufladen durch insgesamt vier kleine blaue LEDs angezeigt, die auf der Vorderseite im geriffelten Plastik integriert sind.

So lange die Aufladezeit dauern kann, so lange hält die Powerbank dafür aber dann her: mit einer vollen Ladung kann man zum Beispiel ein Smartphone 2 bis 3 Mal komplett voll machen. Mein GPS-Gerät lässt sich eineinhalb Mal neu befüllen. Das ist recht amtlich und sollte auch für längere Touren vollkommen ausreichen.

Zum Aufladen eines Geräts drücke ich den Multiknopf ein mal kurz (hierbei wird für einige Sekunden nochmal per LEDs die aktuelle Kapazität der Powerbank angezeigt) und habe dann 30 Sekunden Zeit, das zu ladende Gerät per USB-Kabel mit der Powerbank zu verbinden. Wird kein Gerät angesteckt (oder das vollgeladene Gerät abgesteckt), schaltet sich die Powerbank automatisch nach 30 Sekunden ab. Das Aufladen eines Geräts geht dank der Ausgangsleistung von 2,1 Ar echt zackig – vergleichbar mit dem Laden per Steckdose.

Einziges Manko, das wir an dieser Powerbank finden können: es lässt sich immer nur ein Gerät auf einmal aufladen. Wobei das bei echten Outdoorpowerbanks tatsächlich meistens so ist, daher wird von uns hierfür nur ein halber Stern abgezogen. Beim günstigen Preis von 29,- Euro haben wir uns privat einfach zwei Powerbanks gekauft…so muss ich mich auch nicht unnötig aufregen, weil meine Frau die Powerbank leermacht und sie nicht direkt danach nachlädt 🙂

Outdoor heisst bei dieser Powerbank auch wirklich Outdoor: durch die robuste Verarbeitung eignet sich das Teil wirklich für alle Belange on Tour – Stürze aus 3 Meter Höhe sind dabei keinerlei Problem, Staub und Schmutz hat keine Chance und selbst Eintauchen in Wasser macht der Powerbank dank Schutzklasse IP66 nichts aus!

 

Das Praxistest Online Fazit:

Mit der EasyAcc Outdoor-Powerbank macht man garantiert nichts falsch: hervorragende Verarbeitung, robustes Gehäuse, ordentliche Kapazität – ein perfekter Begleiter für alle, die Wert darauf legen, immer genug Saft in seinen Geräten zu haben. Es gibt natürlich inzwischen auch Powerbanks mit ner ganzen Ecke mehr Kapazität, jedoch eignen sich diese nicht für Outdooraktivitäten. Somit für alle Freiluftfans: Kaufempfehlung!

Abschließend hier nochmal der Link zur Produktseite des Herstellers: EasyAcc Outdoor-Powerbank

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